Servus und Habediehre

 

Die Offene Bühne 2009 is erfolgreich vorübergegangen! Und schee wars!

 

Wir bedanken uns sehr bei allen Musikern die mitgewirkt haben und

die einen schönen und wahrlich unproblematischen Abend möglich machten!

Anfänglich waren wir uns nicht ganz klar darüber, wie wir 9 Bands unter einen Hut bringen sollen!

Aber es hat sich alles gut gefunden! Ich hoffe das es euch auch so viel Spaß gemacht hat wie uns!

 

Auch ein Dankeschön an diese Menge an Gästen die die Tenne enterten!

Damit haben wir nicht gerechnet! Viele Bekannte Gesichter und aber auch viele neue!

Ich hoffe das auch ein paar auf unserer CD-Release wieder vorbei schauen!

 

Auf www.myspace.com/coltseavers könnt ihr euch alle Bilder nochmal anschauen!

Hier gibts aber auch schon mal eine Bildergallerie:

 

 

Und hier den Zeitungsartikel dazu:

Riesenkonzert mit zehn Bands
Tolle Songs und neue Klänge auf offener Bühne begeistern auch ohne Perfektion 500 Gäste
Neuhaus. (oth) „Ich geh heut' Abend ins Sportheim“, gröhlten die Besucher zum Song von „Schrantsz“ bei der ersten offenen Bühne. Eigentlich sollte es heißen: „Ich geh heut' Abend in den Schafferhof.“ Denn dort kamen die Newcomer-Bands richtig gut an. Je mehr die Zeit fortschritt, um so enger rückten die Besucher zusammen und wippten zu „Shake your Hips“ von „Bite the Beagle“.


Die Lokalmatadoren von „Colt Seavers“ hatten die offene Bühne zusammen mit Johannes Eibl organisiert und auch selbst ihr Können gezeigt.
„The stage is yours“, hatte Moderator Johannes Eibl zu Beginn verkündet. Zehn Bands spielten in ungezwungener, lockerer Atmosphäre. Jeder durfte drei Songs zum Besten geben.

Als erste legten die „Rebels“ los. „Grandpa Arrives“ war einer ihrer drei Songs. Warum singen 17-jährige Jungs über einen Opa? „Southern Rock hängt zusammen mit alten Werten. Diese verkörpert für uns ein Großvater“, erklärte Frontmann Christopher „Hauti“ Hautmann zum Hintergrund der selbst geschriebenen Songs. „Noch mal von vorne . . . T'schuldigung“, hörte man die Band murmeln. Lockerheit prägte den Abend. Zuvor hatten die Jungs einmal in einem Pfarrheim gespielt. „Ein paar Sachen haben noch nicht ganz geklappt“, bedauerte Hautmann: „Es ist super, dass es so etwas gibt. Wir haben keine Möglichkeit, sonst irgendwo aufzutreten.“ Wenn anfangs das „Prost, Schafferhof“ noch leise und zaghaft über die Lippen kam, so steigerte sich die Stimmung von Band zu Band.

Kontakte knüpfen
„Colt Seavers“, die als zweites eine Kostprobe ihres Könnens zum Besten gaben, hatten zusammen mit Eibl die Idee eine „open stage“ zu organisieren. „Es gibt hier keine Musikszene, weil sich die Bands untereinander nicht kennen. Newcomer sind selten“, so Florian Helgert von „Colt Seavers“. Bandkollege Michael Sauer fügte hinzu: „Um auftreten zu können, braucht man meist eine zweite Band. Und dann kennt man niemanden.“ Die Musiker der offenen Bühne könnten hier Kontakte knüpfen.

Die Anlage stellten „Colt Seavers“ zur Verfügung. Ende April findet im Schafferhof die Release-Party zur Vorstellung ihrer ersten CD „Smash It Up“ mit zehn Songs statt. Die Band steht für „groove country“ und „alternative folk.“

„Schrantsz“ singen selbst geschriebene Stücke nur auf Deutsch, „weil Englisch versteht im Song eh keiner“, lachte Stefan Fuchs. Die Gruppe sang von „des is' mir Wurscht“, vom „Bummerl“ oder dem Besuch im „Sportheim“. Ihre Musik erinnert an die „Ärzte“.

Die Akustik-Rockband „Yardlake“, die nicht mehr zu den Newcomern zählt, begeisterte mit Songs aus ihren Jugendtagen. Darunter zum Beispiel „Wild World“ von Cat Stevens.


Whiskey für die Damen


Zu den „alten Hasen“ in der Musikszene gehört die Band „Bite The Beagle“ mit purem, reinen klassischen Rock. Sie stellten fest, dass es in der Tenne außer Zoigl auch noch Whiskey zu trinken gebe. Mit den „whiskey drinking women“ sangen sie sich mit Reibeisenstimme in die Herzen des Publikums und öffneten sich dort alle Türen gleichsam wie bei „open up the door, you can make it, open up the door, you can take it.“

Weit angereist aus Wien war Sängerin Melly. Zusammen mit Rainer an der Gitarre schlugen die beiden romantische Seiten an wie bei Something Stupid". „Alles ungeprobt . . . was zum träumen, im schlimmsten Fall ein Alptraum“, warnte Rainer scherzhaft, der früher mit Melly in einer Band sang. „Einfach eine super Sache und es gibt keinen Leistungsdruck“, freute sich Melly Groß. Improvisation statt Perfektion, Patzer sind keine Katastrophe und werden mit Spaß aufgenommen. Diese Lockerheit und der spürbare Spaß der Musiker kommt bei den Zuhörern prächtig an.


Akustischer Genuss


Als siebte Band setzten „Capone & the Prohibition Band“ den Boden der Tenne mit „old school“ und „club music“ einem Belastungstest aus. Hier blieben keine Füße unbewegt. Neben der Bühne wirbelten Tanzwütige von der Musik beflügelt, ausgelassen zu Cover-Songs. „Treibhauz 3“ gestaltete ihren Act mit „Liedern von Wien bis San Francisco“. „Heinzo AG“ bot zu später Stunde Hörgenuss, umrahmt von zwei akustischen Gitarren ohne viel Schnickschnack.

Eibl freute sich über geschätzte insgesamt 500 Besucher und viele Bands, die sich angemeldet hatten, oder spontan zu einem Auftritt hinreißen ließen, für alle ein leckeres Musikerlebnis mit neuen Klängen.

Weitere Bilder ab Mittag im Internet:

www.oberpfalznetz.de